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Die Trading-Software NanoTrader gehört zu den bekanntesten Werkzeugen des Brokers WH SelfInvest. Sie richtet sich an aktive Trader, die Strategien selbst bauen, Märkte scannen und Orders teilweise automatisieren möchten. Dieser Bericht zeigt, was die Plattform kostet, welche Version sich für wen lohnt, wie es um Seriosität und Regulierung steht und warum das Verlustrisiko beim CFD-Handel hoch ist.
Der NanoTrader ist die hauseigene Handelssoftware von WH SelfInvest. Laut Anbieter lassen sich Strategien ohne Programmierkenntnisse erstellen und automatisieren. Die Plattform bietet Chartarten wie Range Bars, Renko und Heikin-Ashi, eine große Auswahl an Indikatoren sowie Werkzeuge für Scanner, Screener und Volumenanalyse. Der Handel ist manuell, halbautomatisch oder vollautomatisch möglich.
Wichtig zu wissen: Der NanoTrader ist kein fertiger „KI-Bot", der Gewinne erwirtschaftet. Er stellt Werkzeuge bereit, mit denen man eigene Regeln umsetzt. Ob diese Regeln funktionieren, muss jeder Trader selbst prüfen.
Die Free-Version reicht für viele Einsteiger, solange keine Automatisierung oder Backtests benötigt werden. Die folgende Übersicht zeigt die Unterschiede nach Angaben des Brokers, Stand August 2026:
| Funktion | Free | Full |
|---|---|---|
| Fertige Strategien | 5 | 90+ |
| Fertige Signale | 6 | 15+ |
| Fertige Screener | keine | 28 |
| Chartformationen im Scanner | 9 | 9 |
| Automatischer Handel | nein | ja |
| Backtesting und Optimierung | nein | ja |
| Taktik-Orders | nein | ja |
| Halbautomatischer Handel (TradeGuard) | ja | ja |
Am CFD-Forex-Konto fallen für die Plattform selbst nur die Lizenzkosten der Full-Version an. Ein Test vom August 2026 nennt folgende Werte:
Am Futures-Konto rechnet der Broker anders ab. Dort gibt es ein kostenloses Datenpaket mit fünf Tagen Historie und vier CME-Märkten. Kostenpflichtige Pakete starten bei 104 € pro Monat (CQG Trader Paket) bzw. 119 € pro Monat (Iress Trader Paket). Außerdem fällt eine Kommission je Kontrakt und Seite an, die bei 1,90 € oder 2,20 € liegt. Wer mindestens 40 Kontrakte pro Monat handelt, erhält 14 % Rabatt auf die Kommission.
Bei Ein- und Auszahlungen berichten Tests von Gebühren. Eine Mindesteinlage nennt ein Test vom März 2026 mit 2.500 €. Diese Angaben sollten vor einer Entscheidung direkt auf den Konditionsseiten des Brokers geprüft werden.
Laut Hersteller lassen sich Strategien in wenigen Minuten erstellen und automatisieren. Die Plattform unterstützt mehrere Stop-Orders auf dieselbe Position sowie zeitbasierte Orders. Backtests zeigen, wie eine Strategie in der Vergangenheit abgeschnitten hätte. Ein Backtest garantiert aber keine künftigen Ergebnisse. Wer automatisiert handelt, sollte Strategien zuerst im Demokonto testen.
WH SelfInvest wurde 1998 gegründet und hat seinen Sitz in Luxemburg. Der Broker besitzt Lizenzen als Börsenmakler, Kommissionär und Vermögensverwalter. Aufsichtsbehörde ist die luxemburgische CSSF. Zusätzlich bestehen Zweigniederlassungen in Frankreich (ACPR) und Deutschland (BaFin). Auf Bewertungsportalen erreicht der Broker im Schnitt 3,8 von 5 Sternen, basierend auf wenigen Bewertungen. Die Ein- und Auszahlungen fallen dort schwächer aus, weil sie kostenpflichtig sind.
Geeignet für:
Weniger geeignet für:
CFDs und Futures sind hochriskant. Der Anbieter selbst weist darauf hin, dass die große Mehrheit der Konten von Kleinanlegern beim CFD-Handel Geld verliert. Durch die Hebelwirkung können Verluste schnell das eingesetzte Kapital übersteigen, bei Futures sogar darüber hinaus. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung.
Hinweis: Dieser Link ist ein Partnerlink. Bei einer Kontoeröffnung kann Checkpoint-Finanzen eine Provision erhalten, für Sie ändert sich der Preis dadurch nicht.
Ist der NanoTrader kostenlos?
Die Version Free kostet laut Anbieter 0 € pro Monat. Die Version Full kostet 29 € pro Monat und bietet automatischen Handel sowie Backtesting.
Gibt es den NanoTrader für den Mac?
Nein, eine native Mac-Version gibt es nicht. Der Broker bietet dafür keine offizielle Lösung an, Anwender nutzen oft Virtualisierung oder einen Windows-Server.
Ist der NanoTrader ein Trading-Bot, der automatisch Gewinne macht?
Nein. Der NanoTrader ist eine Plattform, auf der man eigene Strategien umsetzen und automatisieren kann. Gewinne sind damit nicht garantiert.
Gibt es ein kostenloses Demokonto?
Ja, der Broker bietet ein kostenloses Demokonto an. Die Anmeldung läuft über ein Formular, das eine Telefonnummer verlangt.
Ist WH SelfInvest reguliert?
Ja, der Broker wird in Luxemburg von der CSSF beaufsichtigt. Die deutsche Zweigniederlassung steht unter BaFin-Aufsicht.
Der NanoTrader ist eine umfangreiche Plattform für aktive Trader, die Strategien selbst entwickeln und testen wollen. Die Free-Version kostet nichts und reicht für den Einstieg. Wer automatisieren und backtesten möchte, zahlt für die Full-Version 29 € im Monat. Der Mac-Support ist schwach, und Ein- und Auszahlungen kosten Gebühren. Vor allem aber gilt: CFD- und Futures-Handel ist riskant. Wer die Plattform nutzt, sollte zuerst das kostenlose Demokonto ausprobieren und nur Geld einsetzen, dessen Verlust er verkraften kann.
Stand: 1. November 2026. Angaben ohne Gewähr. Alle Konditionen können sich ändern, maßgeblich sind die Angaben des Brokers.
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