bunq Privatkonto 2026: Free, Core, Pro und Elite im Vergleich

bunq Privatkonto 2026 bunq Konto

Ein Konto, das du in 5 Minuten auf dem Handy eröffnest, in Pockets mit eigener IBAN aufteilst und das dir auf Wunsch wöchentlich Zinsen zahlt – das verspricht bunq. Die niederländische Neobank bietet vier Privatkonto-Modelle: bunq Free (kostenlos), Core (3,99 €), Pro (9,99 €) und Elite (18,99 € pro Monat). In diesem Produktbericht zeigen wir, was in den einzelnen Kontomodellen enthalten ist, wo die Vorteile liegen, welche Haken du kennen solltest und welches bunq Privatkonto zu dir passt.

Das Wichtigste in Kürze

  • 4 Modelle: Free (0 €), Core (3,99 €), Pro (9,99 €) und Elite (18,99 € pro Monat), jederzeit wechselbar.
  • Pockets mit eigener IBAN: 3 (Free), 5 (Core) oder 25 (Pro und Elite) Konten, nutzbar für Überweisungen und Lastschriften.
  • Zinsen: bis zu 3,01 % p.a., wöchentlich ausgezahlt. Der Satz gilt aber nur für Guthaben oberhalb deiner persönlichen Schwelle, darunter sind es 1,51 % (Details unten).
  • Im Ausland: ZeroFX mit Echtzeit-Wechselkursen, bei Core, Pro und Elite unbegrenzt, bei Free bis 1.000 € pro Jahr.
  • Elite-Extra: weltweite Reiseversicherung, 8 GB eSIM-Daten und 10 kostenlose Fremdwährungsüberweisungen pro Monat.
  • Sicherheit: vollständig lizenzierte Bank, Einlagen bis 100.000 € geschützt, 24/7-Support in der App.
  • Haken: Bargeldabhebungen kosten oft extra (Free: 2,99 € je Abhebung), viele Features gibt es erst ab Pro.

Was ist bunq? Die Neobank im Überblick

bunq ist eine niederländische Direktbank mit vollständiger europäischer Banklizenz, die ausschließlich per App und Web arbeitet. Gegründet wurde das Unternehmen 2012, die Banklizenz der niederländischen Zentralbank (De Nederlandsche Bank) besteht seit 2015. Statt Filialen gibt es einen 24/7-Chat in der App. Das Konto eröffnest du direkt auf dem Handy, wie bunq verspricht in wenigen Minuten.

Merkmal bunq Privatkonto
Anbieter bunq B.V. (niederländische Bank, Aufsicht durch die DNB)
Kontomodelle Free, Core, Pro, Elite
Preise 0 € / 3,99 € / 9,99 € / 18,99 € pro Monat
Eröffnung per App oder Web, ca. 5 Minuten mit Handy und Ausweis
Einlagensicherung Einlagen bis 100.000 € geschützt
Support 24/7 per Chat in der App, SOS-Hotline
Karten Mastercard, digital und physisch

Quelle: bunq.com (Privatkonto, Sicherheit, Abos), bankdaten.de; Stand Oktober 2026.

Die Vorteile von bunq im Überblick

1. Pockets mit eigener IBAN: Ordnung für dein Geld

Das Herzstück von bunq sind Pockets. Du legst Unterkonten für Miete, Einkäufe, Urlaub oder gemeinsame Kosten an, jedes mit eigenem Kontostand und eigener IBAN. Du kannst von jedem Pocket bezahlen, Geld dorthin überweisen und Lastschriften einrichten. So siehst du auf einen Blick, wie viel noch für Lebensmittel übrig ist, ohne eine Tabelle zu pflegen.

2. Kostenlos starten, später upgraden

Mit bunq Free hast du ein Privatkonto ohne monatliche Gebühr. Das Konto eröffnest du ohne Papierkram, eine fehlende Steuer-ID kannst du laut bunq innerhalb von 90 Tagen nachreichen. Brauchst du später mehr Karten, Konten oder Reisefunktionen, wechselst du in der App in ein höheres Abo.

3. Sparen, das sich nebenbei erledigt

bunq zahlt auf Sparguthaben wöchentlich Zinsen aus, sodass du vom Zinseszinseffekt profitierst. Dazu kommen Sparziele und Automatisches Aufrunden: Jede Zahlung wird aufgerundet, die Differenz landet automatisch auf deinem Sparkonto. Wichtig ist der Blick auf die Zinsbedingungen, die wir weiter unten erklären.

4. Besser zahlen im Ausland

Mit ZeroFX zahlst du mit der Karte in Fremdwährung zum aktuellen Wechselkurs. Bei Core und Elite weist bunq dafür einen Aufschlag von 0,5 % aus, bei Free ist ZeroFX bis 1.000 € pro Jahr nutzbar, danach fallen 1,5 % an. Die Zahlungen siehst du per Push-Nachricht in Echtzeit.

5. Karten digital und physisch, mit voller Kontrolle

Du erstellst Karten in der App und fügst sie zu Apple Pay oder Google Pay hinzu. Limits, Sperren und Ersatzkarten steuerst du direkt in der App. Bei Pro und Elite bekommst du bis zu 25 digitale Karten, etwa für Abos oder einzelne Online-Shops, plus 3 physische Karten.

6. Sicherheit und Hilfe rund um die Uhr

bunq ist eine vollständig lizenzierte Bank, Einlagen sind bis 100.000 € geschützt. Dazu kommen ein Abgleich von IBAN und Empfängername vor jeder Überweisung, die Erkennung von Fernzugriffs-Apps sowie der Safety Shield, mit dem du verdächtige Zahlungen 24 Stunden lang prüfen kannst. Eine Karte oder das ganze Konto sperrst du laut bunq in unter einer Minute.

7. Investieren und Krypto in einer App

Aktien und ETFs kaufst du über den Partner Ginmon ab 10 €, Krypto über Kraken (bei Pro und Elite ab 1 €). Für den Einstieg praktisch, auch wenn die Gebühren je nach Abo stark variieren.

8. Auch für Familien interessant

Mit Core kannst du laut bunq gemeinsam mit deinem Partner das Konto eures Kindes verwalten, Limits setzen und Ausgaben in Echtzeit verfolgen. So lernen Kinder früh den Umgang mit Geld.


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bunq Kontomodelle im Vergleich: Was ist in Free, Core, Pro und Elite enthalten?

Die vier Privatkonto-Modelle unterscheiden sich vor allem bei der Zahl der Konten und Karten, den Auslandsfunktionen und den Zusatzleistungen. Die folgende Tabelle zeigt, was du in welchem Abo bekommst:

Leistung Free Core Pro Elite
Preis pro Monat 0 € 3,99 € 9,99 € 18,99 €
Preis pro Jahr 0 € 47,88 € 119,88 € 227,88 €
Konten (Pockets) mit IBAN 3 5 25 25
Karten 1 digitale digitale + 1 physische 25 digitale + 3 physische 25 digitale + 3 physische
Zinsen (variabel) bis 3,01 % bis 3,01 % bis 3,01 % bis 3,01 %
ZeroFX (Kartenzahlung Fremdwährung) bis 1.000 € pro Jahr, danach 1,5 % unbegrenzt (0,5 % Aufschlag) unbegrenzt unbegrenzt (0,5 % Aufschlag)
Bargeld abheben 2,99 € je Abhebung 5× 0,99 €, danach 2,99 € 6× gratis, 5× 0,99 €, danach 2,99 € 6× gratis, 5× 0,99 €, danach 2,99 €
Fremdwährungsüberweisungen – – 5 kostenlos pro Monat 10 kostenlos pro Monat
Easy Budgeting (automatische Verteilung) – – inklusive inklusive
Reiseversicherung und eSIM – – – inklusive (8 GB eSIM)
Krypto-Gebühr pro Trade 1,99 % 0,99 % 0,49 % 0,25 %
Aktien und ETFs (Ginmon) ab 10 €, 3 Monate gebührenfrei keine Angabe 20 % Rabatt auf Gebühren 50 % Rabatt auf Gebühren
Support 24/7 Chat 24/7 Chat 24/7 Chat 24/7 Chat

Quelle: Abo-Seiten von bunq und Hilfecenter; Bargeld- und Krypto-Gebühren laut Testportalen (neuebanken.de, bankdaten.de, financer.de). Stand Oktober 2026, Änderungen vorbehalten.

bunq Free: der kostenlose Einstieg

Für wen: Zweitkonto, Sparkonto oder Testlauf. Free bietet 3 Pockets mit IBAN, eine digitale Karte, Zinsen auf dein Sparguthaben, Krypto-Handel und Investieren ab 10 €. Die Grenzen sind klar: keine physische Karte, ZeroFX nur bis 1.000 € pro Jahr und 2,99 € für jede Bargeldabhebung. Als Hauptkonto ist Free zu eingeschränkt, als Einstieg dafür sehr gut.

bunq Core: das Alltagskonto

Für wen: alle, die bunq als Girokonto für den Alltag nutzen wollen. Für 3,99 € im Monat bekommst du 5 Pockets mit IBAN, eine digitale und eine physische Karte und unbegrenztes ZeroFX. Dazu kannst du die ersten fünf Abhebungen pro Monat für je 0,99 € erledigen. Auch das gemeinsame Kinderkonto mit dem Partner gibt es hier. Core ist das günstigste Modell mit physischer Karte und für viele der Sweet Spot.

bunq Pro: für Budget-Fans und Vielnutzer

Für wen: Menschen, die ihre Finanzen in viele Töpfe aufteilen, mehrere Karten brauchen oder oft Geld ins Ausland überweisen. Pro bringt bis zu 25 Pockets, 25 digitale und 3 physische Karten, Easy Budgeting, das eingehende Zahlungen automatisch in die richtigen Pockets sortiert, sowie 5 kostenlose Fremdwährungsüberweisungen pro Monat in 47 Währungen. Sechs Bargeldabhebungen im Monat sind kostenlos.

bunq Elite: das Premium-Paket für Reisende

Für wen: Vielreisende und Menschen mit internationalem Leben. Elite enthält alle Pro-Funktionen und zusätzlich eine weltweite Reiseversicherung mit medizinischem Schutz sowie Gepäck- und Mietwagenversicherung, die laut bunq auch deine Familie über dieselbe Police abdeckt. Dazu kommen jedes Jahr vier 2-GB-eSIM-Pakete, bis zu 10 kostenlose Fremdwährungsüberweisungen pro Monat und die niedrigsten Krypto-Gebühren. Mit 227,88 € pro Jahr ist Elite aber kein Schnäppchen, es lohnt sich vor allem, wenn du die Reiseleistungen wirklich nutzt.

Welches bunq Konto passt zu dir?

Dein Profil Passendes Modell
Du willst bunq erst einmal ausprobieren oder ein Zweitkonto zum Sparen Free
Du suchst ein Alltagskonto mit physischer Karte und gutem Auslandskurs Core
Du organisierst dein Geld in vielen Pockets und willst automatisch budgetieren Pro
Du reist viel und willst Versicherung, eSIM und Auslandsfunktionen in einem Abo Elite

Tipp: Starte mit dem kleinsten Abo, das zu dir passt. Ein Upgrade ist jederzeit in der App möglich.

Neugierig geworden? Eröffne dein bunq Konto in wenigen Minuten auf dem Handy und starte mit dem Abo, das zu dir passt.

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bunq Zinsen: Was hinter den 3,01 % steckt

Auf allen vier Abos wirbt bunq mit bis zu 3,01 % Zinsen pro Jahr, die wöchentlich ausgezahlt werden. Der Satz hat allerdings eine Bedingung, die du kennen solltest. Laut Hilfecenter von bunq funktioniert die Verzinsung (MassInterest) so:

  • Als Neukunde bekommst du den Bonuszins von 3,01 % zunächst auf dein gesamtes Sparguthaben.
  • Zweimal im Jahr (1. Januar und 1. Juli) berechnet bunq deine Schwelle: Das ist der höchste Kontostand deines Sparkontos in den vorangegangenen sechs Monaten.
  • Danach gilt der Basiszins von 1,51 % für Guthaben bis zu dieser Schwelle und der Bonuszins von 3,01 % nur für alles, was darüber liegt.
  • Beide Sätze sind variabel. Den Bonuszins hat bunq zum 1. Juli 2026 von 2,01 % auf 3,01 % angehoben.
Beispiel Zinsen pro Jahr (vor Steuern)
5.000 € Guthaben, bis zur ersten Schwellenberechnung 150,50 € (3,01 % auf alles)
5.000 € Guthaben, Schwelle liegt bei 5.000 € 75,50 € (1,51 % auf alles)
6.000 € Guthaben, Schwelle liegt bei 5.000 € 105,60 € (1,51 % auf 5.000 € plus 3,01 % auf 1.000 €)

Vereinfachte Modellrechnung auf Basis der Sätze im bunq-Hilfecenter (Stand Oktober 2026), ohne Zinseszins.

Mit anderen Worten: Der volle Satz lohnt sich vor allem für neues, wachsendes Guthaben. Wer einen festen Betrag dauerhaft parkt, erhält langfristig meist den niedrigeren Basiszins. Für größere Beträge solltest du deshalb aktuelle Tagesgeldangebote vergleichen. Auf Fremdwährungs-Sparkonten gelten eigene Sätze, etwa 3,51 % auf US-Dollar und britische Pfund (Stand Oktober 2026). Beachte: Zinsen unterliegen der Steuer, mit einem Freistellungsauftrag bleiben sie im Rahmen des Sparer-Pauschbetrags steuerfrei.

bunq im Ausland: ZeroFX, Fremdwährungen und Reisen

Für Reisende und Auslandszahler ist bunq besonders interessant:

  • ZeroFX bei Kartenzahlungen: Du zahlst zum aktuellen Wechselkurs. Bei Core und Elite nennt bunq einen Aufschlag von 0,5 %, bei Free gilt der Standardkurs bis 1.000 € Fremdwährungsumsatz pro Jahr, danach 1,5 % auf jeden weiteren Betrag.
  • Überweisungen in Fremdwährung: Von deinem Euro-Konto aus sendest du Geld in über 40 Währungen. Pro bringt 5, Elite 10 kostenlose Überweisungen im Monat, Gebühr und Kurs siehst du vorab.
  • Reiseversicherung und eSIM (Elite): Medizinischer Schutz, Gepäck- und Mietwagenversicherung sowie 8 GB mobile Daten pro Jahr per eSIM sind im Abo enthalten.
  • Unterwegs verwalten: Zahlungen kommen als Push-Nachricht, Karten lassen sich sofort sperren und Limits passt du in der App an.

Wer regelmäßig in Fremdwährung zahlt, spart gegenüber vielen klassischen Girokonten mit Auslandseinsatzgebühr. Ob sich ein kostenpflichtiges Abo rechnet, hängt von deinem Reiseverhalten ab.

bunq Kosten: Wo es teuer werden kann

Die monatliche Gebühr ist transparent, doch einige Posten fallen extra an. Prüfe diese Punkte, bevor du dich für ein Modell entscheidest:

  • Bargeld: Selbst in Core kostet jede Abhebung nach fünf Mal 2,99 €. In Free zahlst du für jede Abhebung 2,99 €. Wer oft Bargeld braucht, sollte das einrechnen.
  • Kartenpreise: Zusätzliche oder ersetzte Karten und die optionale Metal Card (laut Testportalen 99 € einmalig) kosten extra.
  • Free-Grenzen: Keine physische Karte, ZeroFX nur bis 1.000 € pro Jahr und weniger Funktionen als in den bezahlten Abos.
  • Zinsen: Der Bonuszins gilt nur oberhalb deiner Schwelle (siehe oben).
  • Investieren und Krypto: Gebühren hängen vom Abo ab und sind je nach Produkt höher als bei spezialisierten Brokern.

Zum Vergleich der reinen Abo-Kosten: Core kostet im Jahr 47,88 €, Pro 119,88 € und Elite 227,88 €. Pro und Elite lohnen sich laut Testportalen vor allem für Menschen, die viele Konten, Karten oder die Reiseleistungen auch wirklich nutzen.

Ist bunq sicher? Einlagensicherung und Schutzfunktionen

Ja, bunq ist eine regulierte Bank, kein reiner Zahlungsdienstleister. Das bedeutet für dich:

  • Banklizenz: bunq B.V. hat eine vollständige Banklizenz und unterliegt der Aufsicht der niederländischen Zentralbank.
  • Einlagensicherung: Laut bunq sind Einlagen bis zu 100.000 € geschützt. Das gilt für Guthaben, nicht für Kursverluste bei Investments oder Krypto.
  • Betrugsschutz: IBAN-Namensabgleich, Safety Shield mit 24 Stunden Prüffrist für verdächtige Zahlungen, Erkennung von Fernzugriff und ein Sicherheitsmodus bei ungewöhnlicher Aktivität.
  • Support: Eine 24/7 SOS-Hotline aus der App und der Chat. bunq ruft dich nach eigener Aussage nie an.

Gut zu wissen: Als regulierte Bank prüft bunq bei Auffälligkeiten Konten und kann sie vorübergehend einschränken. Das gehört zur Geldwäscheprävention und betrifft jede Bank. Halte deshalb deine Angaben aktuell.


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bunq Erfahrungen: Das sagen Tests und Vergleichsportale

Wir haben unabhängige Einschätzungen zusammengetragen. Das Bild ist weitgehend einheitlich:

Quelle Einschätzung
reisetopia.de Gut für Vielreisende und Auslandszahler, weniger für alle, die häufig Bargeld abheben
neuebanken.de Free-Tarif stark eingeschränkt, der erste vollwertige Tarif ist Core
financer.de Pro und Elite nur fair bepreist, wenn man viele Konten, Karten oder Reiseextras nutzt
capitalo.de (Elite-Karte, Juni 2026) 59 von 100 Punkten, Note 3,0: lobt App und faire Fremdwährungsgebühr, kritisiert den hohen Preis
bunq (Nutzerstimmen auf der Website) Lob für App, Sparfunktionen und Auslandsnutzung (vom Anbieter ausgewählt)

Stand: Oktober 2026. Die Nutzerstimmen auf der bunq-Website werden vom Anbieter ausgewählt und sind nicht unabhängig geprüft.

Unser Fazit aus den Quellen: bunq überzeugt mit einer modernen App, flexiblen Konten und guten Auslandsfunktionen. Kritisch sind der Preis der Premium-Abos, die Bargeldgebühren und die Tatsache, dass viele Funktionen erst in höheren Modellen stecken.

Für wen lohnt sich bunq?

bunq passt, wenn du …

  • dein Geld in mehrere Pockets aufteilen und Ausgaben im Blick behalten willst,
  • viel mit der Karte bezahlst, auch im Ausland, und faire Wechselkurse schätzt,
  • eine moderne App mit Echtzeit-Push, Sparzielen und digitalen Karten nutzen möchtest,
  • Banking, Sparen, Investieren und Krypto in einer App bündeln willst,
  • Reiseversicherung und eSIM im Abo suchst (Elite).

Eher nicht die erste Wahl, wenn du …

  • regelmäßig Bargeld abhebst und keine Gebühren zahlen willst,
  • ein komplett kostenloses Hauptkonto mit physischer Karte suchst (dafür brauchst du mindestens Core),
  • dein Geld langfristig in einem Betrag zu den besten Zinsen parken willst (Schwellenlogik),
  • persönlichen Support in einer Filiale bevorzugst.

bunq Konto eröffnen: In 5 Schritten zum Privatkonto

Du brauchst ein Smartphone und deinen Ausweis. Laut bunq dauert die Anmeldung rund fünf Minuten.

  1. App laden und anmelden: Lade die bunq-App herunter oder starte im Web.
  2. Persönliche Daten angeben: Name, Adresse und Geburtsdatum.
  3. Identität bestätigen: Du verifizierst dich per Ausweis, laut Testportalen per Video-Chat.
  4. Abo wählen: Starte kostenlos mit Free oder wähle direkt Core, Pro oder Elite. Wechseln ist später möglich.
  5. Karte aktivieren: Füge deine digitale Karte zu Apple Pay oder Google Pay hinzu und lade dein Konto auf.

Gut zu wissen: Hast du deine Steuer-ID nicht zur Hand, kannst du laut bunq trotzdem starten und sie innerhalb von 90 Tagen nachreichen. Nach Testportalen bietet bunq für kostenpflichtige Abos außerdem eine 30-tägige Testphase an. Prüfe die aktuellen Bedingungen in der App.

Bereit für den ersten Schritt? Eröffne dein bunq Privatkonto und finde heraus, welches Abo zu dir passt.

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Häufige Fragen zu bunq (FAQ)

Ist bunq seriös und sicher?

Ja. bunq ist eine vollständig lizenzierte Bank unter Aufsicht der niederländischen Zentralbank. Einlagen sind laut bunq bis 100.000 Euro geschützt. Hinzu kommen Schutzfunktionen wie IBAN-Namensabgleich, Safety Shield und ein 24/7-Support in der App.

Was kostet ein bunq Konto?

bunq Free ist kostenlos. Core kostet 3,99 Euro, Pro 9,99 Euro und Elite 18,99 Euro pro Monat. Bargeldabhebungen, zusätzliche Karten und weitere Leistungen können extra kosten.

Welches bunq Konto ist das richtige für mich?

Free eignet sich zum Ausprobieren oder als Zweitkonto, Core als Alltagskonto mit physischer Karte, Pro für Vielnutzer mit vielen Pockets und Budgetfunktionen, Elite für Vielreisende mit Reiseversicherung und eSIM. Du kannst das Abo jederzeit wechseln.

Wie hoch sind die bunq Zinsen?

bunq nennt bis zu 3,01 Prozent pro Jahr, wöchentlich ausgezahlt. Der Bonuszins gilt für Guthaben oberhalb deiner persönlichen Schwelle (höchster Kontostand der letzten sechs Monate), darunter gilt der Basiszins von 1,51 Prozent. Beide Sätze sind variabel.

Kann ich bunq als Hauptkonto nutzen?

Ab Core ist bunq als Konto für den Alltag gedacht, mit physischer Karte und IBANs, die du für Überweisungen und Lastschriften nutzen kannst. Prüfe vorher, ob du oft Bargeld brauchst, denn Abhebungen kosten je nach Abo extra.

Was ist ZeroFX und wie funktioniert es?

ZeroFX bedeutet, dass du bei Kartenzahlungen in Fremdwährung zum aktuellen Wechselkurs zahlst. Bei Core und Elite nennt bunq einen Aufschlag von 0,5 Prozent. Bei Free gilt das bis 1.000 Euro pro Jahr, danach fallen 1,5 Prozent an.

Kostet das Geldabheben bei bunq Gebühren?

Ja, laut Preisangaben der Testportale. In Free kostet jede Abhebung 2,99 Euro, in Core die ersten fünf pro Monat je 0,99 Euro, danach 2,99 Euro. Pro und Elite enthalten sechs kostenlose Abhebungen pro Monat, danach folgen fünf zu je 0,99 Euro und dann 2,99 Euro.

Ist mein Geld bei bunq abgesichert?

Laut bunq sind Einlagen bis zu 100.000 Euro geschützt. Das gilt für Guthaben auf dem Konto. Kursverluste bei Aktien, ETFs oder Krypto sind nicht abgesichert.

Wie schnell kann ich ein bunq Konto eröffnen?

Laut bunq dauert die Anmeldung rund fünf Minuten mit Smartphone und Ausweis. Eine fehlende Steuer-ID kannst du innerhalb von 90 Tagen nachreichen.

Fazit: bunq überzeugt mit Flexibilität, kostet aber im Detail

bunq ist mehr als ein klassisches Girokonto: Pockets mit eigener IBAN, wöchentliche Zinsen, digitale Karten, gute Auslandsfunktionen und eine App, die Banking, Sparen und Investieren zusammenbringt. Mit Free startest du ohne Kosten, Core ist für viele das ideale Alltagskonto, Pro richtet sich an Budget-Fans und Elite an Vielreisende. Die Kehrseite: Bargeld kostet Gebühren, der Bonuszins gilt nur für wachsendes Guthaben und die Premium-Abos lohnen sich nur, wenn du ihre Extras nutzt.

Wenn du ein modernes, flexibles Konto suchst, lohnt sich ein Blick: Hier geht es zu bunq*.

Quellen und Methodik

Für diesen Bericht haben wir die Website von bunq (Privatkonto, Abos Free, Core, Pro und Elite, Sicherheit) und das bunq-Hilfecenter (Zinsen) ausgewertet. Für Gebühren und Einschätzungen haben wir ergänzend die Vergleichsportale bankdaten.de, neuebanken.de, reisetopia.de, financer.de und capitalo.de herangezogen. Wo sich Angaben unterscheiden, haben wir die Angaben von bunq selbst bevorzugt. Die Einschätzungen im Text sind redaktionell und ersetzen keine eigene Prüfung.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Anlage- oder Steuerberatung. Wertpapiere und Kryptowerte sind mit Risiken verbunden, du kannst einen Teil oder den gesamten Einsatz verlieren. Preise, Zinssätze, Funktionen und Aktionen können sich jederzeit ändern. Verbindliche Angaben findest du auf der Website von bunq und im aktuellen Preisblatt.

Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links (*). Stand: 6. Oktober 2026. Angaben ohne Gewähr.

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