Smartbroker+ Erfahrungen 2026: Kosten, Zinskonto und Kritik im Check

Smartbroker+ Erfahrungen 2026

Smartbroker+ lockt mit 0 € Orderkosten ab 500 € Ordervolumen, über 10.800 kostenlosen Sparplänen und 30 Handelsplätzen – und polarisiert zugleich wie kaum ein anderer Broker: In der Finanztip-Community ist fast jeder zweite Erfahrungsbericht negativ. In diesem Smartbroker+ Erfahrungsbericht prüfen wir Kosten, Zinskonto (aktuell 2,25 % p.a.), Sparpläne, Steuerfunktionen, Sicherheit und die häufigsten Kritikpunkte. So findest du heraus, für wen sich das Depot lohnt, wo es hakt und wie du es in wenigen Minuten eröffnest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kosten: Depotführung 0 €. Orders über gettex kosten 0 € ab 500 € (darunter 1 €), an den meisten anderen Börsen ab 4 €.
  • Sparpläne: über 10.800 auf Aktien, ETFs und Fonds, Ausführung 0 €, Sparrate ab 1 €.
  • Zinskonto: 2,25 % p.a. (variabel) bis 100.000 € – gekoppelt an den EZB-Einlagesatz.
  • Auswahl: 30 Handelsplätze, über 40.000 Aktien, 2.500+ ETFs, 41 Kryptowährungen.
  • Sicherheit: Depotführung bei der Baader Bank, Wertpapiere sind Sondervermögen, Bargeld ist bis 100.000 € gesetzlich gesichert.
  • Kritik: App weniger modern als bei Trade Republic & Co., schwankende Servicequalität, teils lange Depotüberträge.
  • Unser Fazit: Sehr gut bei Kosten und Auswahl, Abstriche bei App und Service.

Smartbroker+ im Überblick: Das steckt hinter dem Broker

Smartbroker+ ist das Depotangebot der Smartbroker AG aus Berlin und seit Herbst 2023 am Markt. Es löste den alten Smartbroker ab, bei dem noch die DAB als Depotbank fungierte. Heute führt die Baader Bank alle Depots. Der Umzug auf die neue Plattform war holprig, und viele negative Bewertungen stammen aus dieser Zeit. Den Steckbrief siehst du hier:

Merkmal Smartbroker+
Anbieter Smartbroker AG, Berlin (BaFin-reguliert)
Depotführende Bank Baader Bank AG
Depotführung 0 €
Orders über gettex 0 € ab 500 € Ordervolumen, 1 € darunter
Sparpläne über 10.800, Ausführung 0 €, ab 1 € Sparrate
Zinskonto 2,25 % p.a. variabel (bis 100.000 €)
Handelsplätze 30 nationale und internationale Börsen
Produkte Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen, Derivate, Krypto
Zugang App (iOS, Android) und Web
Einlagensicherung gesetzlich bis 100.000 € je Kunde (Bargeld)

Quelle: Website und Preis- und Leistungsverzeichnis von Smartbroker+, Stand Oktober 2026.

Smartbroker+ Kosten: Was kostet das Depot wirklich?

Die Kostenstruktur ist das stärkste Argument für Smartbroker+. Depot- und Kontoführung sind dauerhaft kostenlos, ebenso die Ausführung von Sparplänen. Bei Einzelorders hängen die Kosten vom Handelsplatz ab:

Handelsplatz Kosten pro Order
gettex (Aktien, ETFs, Anleihen, Fonds) 0 € ab 500 € Ordervolumen, 1 € bis 499,99 €
Tradegate, L&S Exchange, Baader Trading 4 €
Xetra 4 € + 0,01 % (mind. 1,50 €) Börsenentgelt
Stuttgart, Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Hannover 4 € + börsenplatzabhängige Entgelte
NYSE und Nasdaq (USA) 4 € + 0,02 % (mind. 8 USD), zzgl. Währungsaufschlag und SEC-Gebühr
Kryptohandel 0,90 % vom Kurswert zzgl. Auf- oder Abschlag, 1 € Zuschlag bis 499,99 €
Sparpläne (Aktien, ETFs, Fonds) 0 €

Quelle: Preis- und Leistungsverzeichnis von Smartbroker+ (Stand 07/2026). Spreads und Zuwendungen kommen je nach Handelsplatz hinzu.

Beispielrechnung: gettex oder Xetra?

Du kaufst zwölfmal im Jahr einen ETF für je 1.000 €. Über gettex zahlst du keine Ordergebühr. Über Xetra fallen jedes Mal 5,50 € an (4 € plus das Mindestentgelt von 1,50 €), zusammen also 66 € pro Jahr. Der Unterschied ist überschaubar, zeigt aber: Wer bei Smartbroker+ auf gettex handelt, spart Kosten. Vereinfachte Modellrechnung ohne Spreads.

Wo versteckte Kosten lauern können

  • Spreads: gettex arbeitet mit Market Makern. Bei weniger liquiden Papieren oder außerhalb der Xetra-Handelszeiten kann der Kursaufschlag größer sein als an regulierten Börsen.
  • Orders unter 500 €: Hier kostet gettex 1 €. Bei kleinen Einmalkäufen kann das prozentual ins Gewicht fallen, Sparpläne bleiben davon unberührt.
  • Auslandsbörsen: 4 € Grundgebühr plus börsenspezifische Entgelte und ein Währungsaufschlag verteuern US-Aktien spürbar.
  • Krypto: Das Preisverzeichnis nennt 0,90 % vom Kurswert, die Startseite des Anbieters spricht dagegen von „nur dem Spread“. Im Zweifel gilt das Preis- und Leistungsverzeichnis – prüfe die Kosten vor dem ersten Kauf.

PFOF-Verbot seit 1. Juli 2026: Bleibt Smartbroker+ günstig?

Seit dem 1. Juli 2026 dürfen Broker in der EU keine Zahlungen mehr für die Weiterleitung von Kundenorders annehmen (Payment for Order Flow). Viele Neobroker mussten ihr Geschäftsmodell anpassen. Smartbroker+ hat angekündigt, den Wegfall nicht auf Kunden umzulegen, und nach einer Auswertung der Preisverzeichnisse durch biallo.de blieben die wichtigsten Konditionen tatsächlich unverändert. Ein Blick ins Preisverzeichnis vor Depoteröffnung lohnt sich trotzdem, weil sich der Markt noch sortiert.


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Tagesgeld

Smartbroker+ Zinskonto: Lohnen sich 2,25 % p.a.?

Nicht investiertes Geld kannst du auf einem separaten Zinskonto parken. Der Zinssatz ist variabel und richtet sich nach dem EZB-Einlagesatz: Bis 100.000 € gibt es den Satz minus 0,25 Prozentpunkte. Seit die EZB den Einlagesatz am 16. September 2026 auf 2,50 % angehoben hat, sind das 2,25 % p.a. Für den Teil zwischen 100.000 € und 1 Million € gilt der Satz minus 0,5 Punkte (aktuell 2,0 %), darüber gibt es keine Zinsen. Die Zinsen werden rückwirkend quartalsweise gutgeschrieben.

Beispiel: Bei 10.000 € Guthaben sind das rund 225 € Zinsen im Jahr vor Steuern, solange der Satz unverändert bleibt. Mit einem ausreichenden Freistellungsauftrag fällt darauf keine Abgeltungsteuer an.

Gut zu wissen:
  • Das Zinskonto musst du separat eröffnen. Ein- und Auszahlungen laufen laut Berichten immer über das Verrechnungskonto, das kostet etwas Zeit.
  • Weil der Zins an den EZB-Satz gekoppelt ist, steigt und sinkt er mit der Geldpolitik. Vergleiche vor einer größeren Anlage ruhig mit aktuellen Tagesgeldangeboten.

Smartbroker+ Sparplan und Produktauswahl

Beim Smartbroker+ Sparplan kannst du über 10.800 Aktien, ETFs und Fonds besparen, die Ausführung kostet nichts (zuzüglich marktüblicher Spreads und Produktkosten). Die Sparrate liegt laut Finanzfluss zwischen 1 € und 5.000 € pro Monat. Eine automatische Dynamisierung der Rate gibt es nicht. Die Sparraten werden vom Verrechnungskonto eingezogen, achte also auf ausreichend Deckung.

Produkt Angebot laut Anbieter
Aktien über 40.000 an 30 Börsen
ETFs mehr als 2.500
Fonds mehr als 18.000 (Einmalkauf ohne Ausgabeaufschlag)
Derivate mehr als 4,6 Mio. Optionsscheine, Zertifikate und Knock-outs
Anleihen Unternehmens- und Staatsanleihen
Kryptowährungen 41 Coins im Direkthandel, zusätzlich Krypto-ETPs per Sparplan

Besonders für aktive Anleger ist das Angebot breit: Kaum ein Neobroker bietet so viele Handelsplätze und Derivate. Für Einsteiger mit einem simplen ETF-Sparplan ist das mehr, als sie brauchen. Wichtig ist es dann vor allem, dass dein ETF besparbar ist. Das prüfst du im Depot per Wertpapiersuche.

Altersvorsorgedepot

Smartbroker+ bietet auf der eigenen Website eine Vorabregistrierung für das neue Altersvorsorgedepot an. Förderung, Kosten und Details solltest du direkt beim Anbieter und in unserem Ratgeber zum Altersvorsorgedepot prüfen, bevor du dich festlegst.

Steuern bei Smartbroker+: Freistellungsauftrag, Verlustbescheinigung und Vorabpauschale

Smartbroker+ führt die Abgeltungsteuer automatisch ab. Damit du nichts verschenkst, solltest du drei Punkte kennen:

  • Freistellungsauftrag: Einen Einzel-Freistellungsauftrag richtest du direkt in der App ein. Einen gemeinsamen Auftrag für Ehepaare reichst du als Formular über das Kontaktformular ein. Wie du den Sparer-Pauschbetrag auf mehrere Banken verteilst, erklären wir in unserem Depot-Jahresendcheck.
  • Verlustbescheinigung: Du beantragst sie per unterschriebenem Formular der Baader Bank über das Kontaktformular in App oder Web (Betreff „Einreichung Formular: Verlustbescheinigung“). Die Frist endet am 15. Dezember. Die Bescheinigung ist kein eigenes Dokument, sondern Teil der Jahressteuerbescheinigung. In der Finanztip-Community berichtet ein Kunde, dass er sie nicht mehr bekam, weil er erst am 6. Januar beantragte – die Frist ist hart.
  • Vorabpauschale: Bei thesaurierenden ETFs kann im Januar Steuer anfallen. Plane deshalb genug Freibetrag und Guthaben ein. Mehr dazu in unserem Ratgeber zur Vorabpauschale, den passenden Betrag ermittelst du mit dem Vorabpauschale-Rechner.

Du willst Smartbroker+ selbst ausprobieren? Die Depoteröffnung ist kostenlos und per App oder Web in wenigen Minuten gestartet.

Zu Smartbroker+*

*Affiliate-Link: Bei Abschluss erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten. Wertpapiere sind mit Risiken verbunden.

Ist Smartbroker+ seriös und sicher?

Ja, die Rahmenbedingungen sind solide. Die Smartbroker AG ist nach § 15 WpIG von der BaFin reguliert, die Muttergesellschaft Smartbroker Holding AG ist börsennotiert. Nach eigenen Angaben betreut das Unternehmen über 250.000 Kunden und rund 14 Milliarden € Kundenvermögen. Die Depots führt die Baader Bank, eine deutsche Vollbank mit eigener BaFin-Lizenz.

  • Wertpapiere gelten als Sondervermögen. Sie gehören dir und sind im Insolvenzfall der Bank nicht Teil der Insolvenzmasse.
  • Bargeld auf Verrechnungs- und Zinskonto ist bis 100.000 € je Kunde über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken gesetzlich geschützt. Die Baader Bank gehört zusätzlich dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des BdB an.
  • Grenze beachten: Die 100.000 € gelten pro Kunde und Kreditinstitut. Guthaben bei der Baader Bank werden zusammengerechnet.
  • Zugang: Das Login ist per Zwei-Faktor-Authentifizierung gesichert.

Sicherheit ist also nicht das Problem von Smartbroker+. Die Kritik zielt eher auf Service und Technik.

Smartbroker+ Erfahrungen: Das sagen Kunden und Testportale

Wer sich durch die Bewertungen liest, sieht ein gespaltenes Bild. Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

Quelle Ergebnis
Finanztip-Erfahrungsportal 1.682 Berichte: 48 % positiv, 7 % neutral, 45 % negativ
Trustpilot rund 3,6 bis 3,8 von 5 Sternen bei über 2.300 Bewertungen
App Stores (Capitalo, 09/2026) 4,3 Sterne (iOS), 3,8 Sterne (Android)
NeueBanken.de (Redaktionsscore) 81 von 100 Punkten, Kosten 90, Nutzererfahrung 68, Service 62

Stand: Juli bis Oktober 2026. Die Finanztip-Zahlen enthalten teils Berichte zum Vorgängerangebot Smartbroker.

Was Kunden loben

  • Niedrige Kosten: Kostenlose Sparpläne und 0 € ab 500 € über gettex werden in den Berichten am häufigsten gelobt.
  • Große Auswahl: Auch exotischere Wertpapiere und viele Handelsplätze gelten als Pluspunkt.
  • Erreichbarer Service: Einige Kunden berichten von hilfreicher Unterstützung per E-Mail und Telefon, gerade beim Depotübertrag.
  • Sparpläne: Die Verwaltung in der App empfinden viele als übersichtlich.

Wo es hakt

  • Kundenservice: Mehrere Kunden beklagen Standardantworten und lange Wartezeiten. Die Erfahrungen schwanken stark.
  • Smartbroker+ Depotübertrag: Typisch sind zwei bis sechs Wochen, oft liegt es am abgebenden Institut. In Einzelfällen dauerte es auch mehrere Monate.
  • Technik: Einzelne Nutzer berichten von Störungen bei hoher Marktvolatilität, Login-Problemen, falsch angezeigten Kursen oder verspätet ausgeführten Sparplänen. Das sind keine Dauerzustände, aber für aktive Trader ein Risiko.
  • Gutschriften: Dividenden und Überweisungen auf das Referenzkonto kommen mit der Baader Bank als Abwicklerin teilweise langsamer an als bei anderen Brokern.
  • Funktionen: Ein Juniordepot, ein Gemeinschaftsdepot und eine detaillierte Performance-Auswertung fehlen nach Kundenberichten.
  • App: Sie ist funktional, wirkt aber im Vergleich zu Trade Republic oder Scalable Capital weniger modern.

Unsere Einordnung

Die Zahlen sagen: Wer vor allem günstig investieren will und Wertpapiere kauft, die er lange hält, bekommt hier ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer hohe Ansprüche an App und Support hat oder tagesgenau handelt, sollte die Kritik ernst nehmen. Hinweis: Die „Kostensieger“-Auszeichnung von Stiftung Warentest Finanzen (Ausgabe 12/2025) führt der Anbieter selbst an. Auch andere Anbieter wie finanzen.net zero werden in Vergleichsportalen als Kostensieger desselben Tests geführt. Die Kostenführerschaft ist also kein Alleinstellungsmerkmal.


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Für wen lohnt sich Smartbroker+ – und für wen nicht?

Smartbroker+ passt, wenn du …

  • möglichst günstig Aktien und ETFs handeln oder besparen willst,
  • Wert auf viele Handelsplätze und eine große Produktauswahl legst,
  • dein Cash auf einem Zinskonto im selben Haus parken möchtest,
  • eine deutsche Depotbank mit BaFin-Aufsicht bevorzugst.

Eher nicht, wenn du …

  • eine besonders polierte App und schnellen Support erwartest,
  • tagesgenau und in volatilen Phasen handelst und dich auf Stabilität verlassen musst,
  • ein Juniordepot oder Gemeinschaftsdepot brauchst,
  • auf schnelle Gutschriften und Echtzeit-Überweisungen angewiesen bist.

Alternativen im Kurzüberblick

Laut dem Vergleichsportal NeueBanken.de (Stand Juli 2026) punkten die wichtigsten Alternativen so: Trade Republic mit der intuitivsten App, dafür aber weniger Handelsplätzen. Scalable Capital mit einem Abo-Modell, das sich eher für Vieltrader lohnt. finanzen.net zero mit einem ähnlichen 0-€-ab-500-€-Modell, aber weniger Börsenplätzen und Funktionen. Konditionen ändern sich häufig, prüfe sie vor dem Abschluss.

Smartbroker+ Depot eröffnen: Schritt für Schritt

Für die Eröffnung brauchst du einen Ausweis und deine Steuer-ID. Das Ganze dauert etwa 15 Minuten, die Aktivierung nimmt laut Vergleichsportalen ein bis drei Werktage in Anspruch.

  1. Registrieren: Lade die Smartbroker+ App oder öffne die Webseite und gib E-Mail, Name, Adresse und steuerliche Daten ein.
  2. Kenntnisse angeben: Du beantwortest Fragen zu deinen Erfahrungen mit Wertpapieren.
  3. Identität prüfen: Die Legitimation läuft per VideoIdent, PostIdent oder eID.
  4. Geld einzahlen: Nach der Aktivierung überweist du Geld auf das Verrechnungskonto, eine Mindesteinzahlung gibt es nicht.
  5. Freistellungsauftrag einrichten: Das erledigst du direkt in der App.
  6. Handeln oder Sparplan starten: Erste Order platzieren oder einen Sparplan ab 1 € einrichten.

Tipp beim Depotwechsel: Der eingehende Übertrag ist kostenlos, dauert aber oft zwei bis vier Wochen. Richte deinen Sparplan parallel schon bei Smartbroker+ ein, damit keine Ausführung ausfällt.

Bereit für den Wechsel? Eröffne dein Smartbroker+ Depot und prüfe vorab die aktuellen Konditionen im Preisverzeichnis.

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*Affiliate-Link: Bei Abschluss erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten. Wertpapiere sind mit Risiken verbunden.

Häufige Fragen zu Smartbroker+ (FAQ)

Ist Smartbroker+ seriös und sicher?

Ja. Die Smartbroker AG ist von der BaFin reguliert, die Depots führt die Baader Bank. Wertpapiere sind Sondervermögen, Bargeld ist bis 100.000 € je Kunde gesetzlich gesichert. Kritik gibt es vor allem an Service und App, nicht an der Sicherheit.

Was kostet Smartbroker+?

Depotführung und Sparpläne sind kostenlos. Orders über gettex kosten ab 500 € Ordervolumen 0 €, darunter 1 €. An anderen Börsen fallen ab 4 € plus börsenplatzabhängige Entgelte an. Spreads und Zuwendungen kommen je nach Handelsplatz hinzu.

Wie hoch ist der Zins beim Smartbroker+ Zinskonto?

Aktuell 2,25 % p.a. bis 100.000 €. Der Zins ist variabel und beträgt den EZB-Einlagesatz minus 0,25 Prozentpunkte. Für Beträge zwischen 100.000 € und 1 Mio. € gilt der Satz minus 0,5 Punkte, darüber gibt es keine Zinsen.

Wie viele Sparpläne gibt es bei Smartbroker+ und was kosten sie?

Über 10.800 Sparpläne auf Aktien, ETFs und Fonds. Die Ausführung kostet 0 €, zuzüglich marktüblicher Spreads und Produktkosten. Die Sparrate liegt zwischen 1 € und 5.000 € im Monat.

Wie lange dauert ein Depotübertrag zu Smartbroker+?

Typischerweise zwei bis sechs Wochen, oft liegt die Verzögerung beim abgebenden Institut. Einzelne Kunden berichten von deutlich längeren Zeiten. Der eingehende Übertrag ist kostenlos.

Bis wann muss ich bei Smartbroker+ die Verlustbescheinigung beantragen?

Bis spätestens 15. Dezember des laufenden Jahres. Du reichst dafür das unterschriebene Formular über das Kontaktformular in App oder Web ein. Die Bescheinigung ist Teil der Jahressteuerbescheinigung.

Was ist der Unterschied zwischen Smartbroker und Smartbroker+?

Smartbroker+ ist der Nachfolger des alten Smartbroker. Seit Herbst 2023 läuft das Angebot mit der Baader Bank als Depotbank, vorher war es die DAB. Neue Kunden eröffnen automatisch ein Smartbroker+ Depot.

Gibt es einen Smartbroker+ Neukundenbonus?

Smartbroker+ hat ein Empfehlungsprogramm (SMARTFriends) mit 50 € für beide Seiten, wenn innerhalb von vier Wochen mindestens 500 € Bestand nachweisbar sind. Daneben gibt es zeitlich befristete Aktionen. Ob und in welcher Höhe ein Bonus gilt, hängt von Zugangsweg und Zeitpunkt ab. Maßgeblich sind die Bedingungen bei Eröffnung.

Ist Smartbroker+ besser als Trade Republic oder Scalable Capital?

Das hängt von deinen Prioritäten ab. Smartbroker+ punktet bei Handelsplätzen, Produktauswahl und Kosten, Trade Republic und Scalable Capital gelten als moderner in App und Bedienung. Wer vor allem günstig besparen will, findet bei Smartbroker+ ein starkes Angebot.

Fazit: Smartbroker+ ist günstig und breit aufgestellt, aber nicht für jeden

Unsere Einschätzung nach Auswertung der Quellen im Überblick:

Kriterium Einschätzung Begründung
Kosten Sehr gut 0 € Depot, 0 € Sparpläne, 0 € ab 500 € über gettex
Produktauswahl Sehr gut 30 Handelsplätze, über 40.000 Aktien, 2.500+ ETFs
Zinskonto Gut 2,25 % p.a., aber variabel und separat zu eröffnen
Sicherheit Gut BaFin-Aufsicht, Baader Bank, gesetzliche Einlagensicherung
App und Bedienung Befriedigend Funktional, aber weniger modern als die Konkurrenz
Kundenservice Gemischt Starke Schwankungen, teils lange Bearbeitungszeiten

Smartbroker+ ist ein Broker für alle, die Substanz vor Design stellen: kaum zu schlagende Kosten, eine riesige Auswahl und ein ordentliches Zinskonto. Dem gegenüber stehen eine weniger moderne App, schwankende Servicequalität und teils zähe Depotüberträge. Wenn du langfristig investierst und nicht auf minutengenauen Handel angewiesen bist, ist Smartbroker+ eine sehr gute Wahl. Wer vor allem Komfort und schnellen Support will, sollte Alternativen vergleichen. Hier geht es zum Smartbroker+ Depot*.

Quellen und Methodik

Wir haben für diesen Bericht folgende Quellen ausgewertet: Website, Konditionen, Preis- und Leistungsverzeichnis sowie Formulare von Smartbroker+; das Erfahrungsportal von Finanztip; Trustpilot und App-Store-Bewertungen; die Vergleichsportale NeueBanken.de, Capitalo, Finanzfluss, biallo.de und Goldesel; Informationen der Baader Bank zur Einlagensicherung sowie die EZB-Zinsentscheidung vom 10. September 2026. Die Einschätzungen in diesem Beitrag sind redaktionell und ersetzen keine eigene Prüfung.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Anlage- oder Steuerberatung. Wertpapiere und Kryptowerte sind mit Risiken verbunden, du kannst einen Teil oder den gesamten Einsatz verlieren. Konditionen, Zinssätze und Aktionen können sich jederzeit ändern. Verbindliche Angaben findest du im aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis von Smartbroker+.

Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links (*). Stand: 3. Oktober 2026. Angaben ohne Gewähr.

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