
Beitragsbemessungsgrenze 2026: Was Gutverdiener jetzt mehr zahlen Datum:28. Juni 2026 Author:Ralf Bischoff Zum 1. Januar 2026 sind die Beitragsbemessungsgrenzen in...
Mit Evergreen lässt sich Altersvorsorge komplett digital organisieren: Sparplan einrichten, Anlagestrategie wählen, fertig. Der Anbieter aus Leipzig positioniert sich als nachhaltiger Robo-Advisor mit eigenem Fondsmanagement, BaFin-Regulierung und einem Einstieg ab nur einem Euro. In diesem Erfahrungsbericht zeige ich dir, wie Evergreen funktioniert, was die Geldanlage kostet und für wen sich das Angebot eignet. ABer so viel vorab, meine Evergreen Erfahrungen sind bisher durchaus positiv.
Evergreen ist eine digitale Vermögensverwaltung (Robo-Advisor) mit Sitz in Leipzig, die 2018 von Iven Kurz gegründet wurde. Anders als viele Wettbewerber setzt Evergreen nicht auf fremde ETFs, sondern investiert ausschließlich in eigene, aktiv gemanagte Fonds mit klar definierten Nachhaltigkeitskriterien. Das Unternehmen verfügt über eine vollständige BaFin-Lizenz als Wertpapierinstitut nach § 15 WpIG und wird sowohl von der BaFin als auch von der Deutschen Bundesbank beaufsichtigt.
Das Angebot richtet sich an alle, die Geld anlegen möchten, ohne sich selbst intensiv mit Fondsauswahl oder Depotverwaltung zu beschäftigen: Nutzer wählen eine Anlagestrategie passend zu Sparziel, Anlagehorizont und Risikobereitschaft, den Rest übernimmt das Fondsmanagement von Evergreen.
Zentrales Element bei Evergreen sind die sogenannten Pockets: virtuelle Unterkonten, mit denen sich mehrere Sparziele parallel und unabhängig voneinander verfolgen lassen – zum Beispiel ein Pocket für die Altersvorsorge mit langem Anlagehorizont und ein zweites für kurzfristigere Ziele. Jedes Pocket bekommt eine eigene, zum Zeithorizont passende Anlagestrategie zugewiesen.
Für den Vermögensaufbau stehen aktuell mehrere Strategiewelten zur Verfügung, die sich grob in die Kategorien Komfort (kapitalerhaltend), Balance (ausgewogen) und Wachstum (renditeorientiert) einteilen lassen. Ein Planungstool im Konto hilft dabei, Sparrate, Laufzeit und Risikoprofil auf das persönliche Sparziel abzustimmen; die angezeigte Wertentwicklung ist dabei ausdrücklich ein Rechenbeispiel und keine Anlageempfehlung oder Renditegarantie.
Neben dem klassischen Sparplan bietet Evergreen weitere Bausteine für die Altersvorsorge an:
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Zu Evergreen » Affiliate-Link · Depoteröffnung dauert nur wenige MinutenEvergreen wirbt mit einem transparenten Kostenmodell: Es fallen ausschließlich die Fondskosten an, die je nach gewähltem Produkt und Strategie zwischen etwa 0,19 % und 0,79 % pro Jahr liegen. Diese Kosten sind bereits auf Fondsebene eingepreist und decken laut Anbieter sämtliche Leistungen ab, inklusive laufendem Rebalancing und Fondsmanagement.
| Kostenpunkt | Höhe | Hinweis |
|---|---|---|
| Fondskosten p. a. | ca. 0,19 % – 0,79 % | abhängig von Produkt und Strategie |
| Depotführung | 0 € | keine Depotgebühr |
| Ein- und Auszahlungen | 0 € | gebührenfrei |
| Sparplanausführung | 0 € | bereits ab 1 € monatlich |
| Performancegebühr | 0 € | wird nicht erhoben |
Angaben gemäß Evergreen (Stand September 2026), Kosten können sich je nach Produkt und Strategie unterscheiden. Bitte die aktuellen Konditionen direkt bei Evergreen prüfen.
Evergreen selbst verwaltet kein Kundengeld direkt, sondern ist als Wertpapierinstitut für das Portfoliomanagement zuständig. Die eigentliche Depotführung übernimmt die DAB BNP Paribas, eine der größeren Depotbanken in Deutschland. Investiertes Kapital liegt als Sondervermögen in den Evergreen-Fonds – im Falle einer Insolvenz von Evergreen oder der Depotbank ist dieses Vermögen gesetzlich vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt und würde auf eine andere Bank übertragen.
Wichtig zu wissen: Da Evergreen kein Kreditinstitut ist, greift die klassische Einlagensicherung bis 100.000 Euro nur für nicht investiertes Guthaben auf dem Verrechnungskonto, nicht für die Fondsanteile selbst. Der Schutz der Fondsanteile ergibt sich stattdessen aus dem Sondervermögens-Status.
Evergreen positioniert sich explizit als nachhaltiger Anbieter: Investiert wird ausschließlich in hauseigene Fonds mit definierten Ausschlusskriterien und ESG-Fokus, etwa für Aktien- und Anleiheninvestments. Das Unternehmen selbst ist zudem B-Corp-zertifiziert – dabei wird nicht nur das Fondsangebot, sondern das gesamte Unternehmen nach sozialen und ökologischen Kriterien bewertet.
Vorteile
Nachteile
Evergreen richtet sich vor allem an Anlegerinnen und Anleger, die Wert auf eine einfache, digitale Lösung mit Nachhaltigkeitsfokus legen und nicht selbst aktiv ETFs auswählen möchten. Der niedrige Einstiegsbetrag macht das Angebot auch für Berufseinsteiger oder als ergänzenden Baustein zur gesetzlichen Rente interessant. Wer dagegen ausschließlich auf möglichst günstige, breit gestreute ETF-Portfolios setzen möchte, sollte die Fondskosten von Evergreen mit reinen ETF-Robo-Advisors vergleichen.
Die Anmeldung bei Evergreen läuft vollständig digital ab und dauert in der Regel nur wenige Minuten:
Ab wie viel Geld kann ich bei Evergreen einsteigen?
Sparpläne und Einmalanlagen sind bereits ab 1 Euro möglich, eine Mindestanlage gibt es nicht.
Was kostet die Geldanlage bei Evergreen?
Es fallen ausschließlich Fondskosten von rund 0,19 % bis 0,79 % pro Jahr an, abhängig von Produkt und Strategie. Depotführung, Ein- und Auszahlungen sowie der Sparplan selbst sind kostenfrei.
Ist mein Geld bei Evergreen sicher?
Evergreen ist BaFin-reguliert, die Depotführung übernimmt die DAB BNP Paribas. Investiertes Kapital gilt als Sondervermögen und ist damit im Insolvenzfall vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt.
Kann ich mit Evergreen auch für mehrere Ziele gleichzeitig sparen?
Ja, über das Pockets-System lassen sich mehrere Sparziele mit jeweils eigener Strategie unabhängig voneinander verfolgen, etwa Altersvorsorge und ein kurzfristigeres Sparziel.
Was ist das geplante Altersvorsorgedepot von Evergreen?
Ab 2027 will Evergreen ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot anbieten, das laut eigenen Angaben deutlich kostengünstiger als klassische Vorsorgeprodukte kalkuliert werden soll.
Investiert Evergreen in ETFs?
Nein. Anders als viele Robo-Advisors investiert Evergreen ausschließlich in eigene, aktiv gemanagte Fonds mit definierten Nachhaltigkeitskriterien.
Evergreen bietet mit niedrigem Einstiegsbetrag, transparentem Kostenmodell und konsequentem Nachhaltigkeitsfokus eine unkomplizierte Möglichkeit, die Altersvorsorge digital zu organisieren. Besonders das Pockets-System und die Bandbreite an Produkten – vom klassischen Sparplan über die Betriebsrente bis zum künftigen geförderten Altersvorsorgedepot – sprechen dafür, sich das Angebot genauer anzusehen. Wer bereit ist, für aktives Fondsmanagement etwas mehr zu zahlen als bei den günstigsten ETF-Robo-Advisors, findet bei Evergreen einen BaFin-regulierten und sicherheitsorientierten Anbieter.
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Zu Evergreen » Affiliate-LinkStand: 17. September 2026. Angaben ohne Gewähr, keine Anlageberatung. Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden, der Wert kann steigen oder fallen. Bitte informieren Sie sich vor einer Anlageentscheidung zusätzlich direkt bei Evergreen.
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